Die Kanareninsel Fuerteventura ist bekannt für ihr beständig gutes Wetter, ausgedehnte Sandstrände und günstige Windverhältnisse, die jährlich Surfer aus aller Welt anlocken.
Abseits der Küste präsentiert sich dem Besucher eine karge, trockene Landschaft aus Bergen und weiten Ebenen. Diese Landschaft wirkt dabei keineswegs abweisend, sondern im Gegenteil sehr faszinierend auf denjenigen, der sich darauf einlässt.
Die Insel ist überwiegend vulkanischen Ursprungs. Zeugen dieser Entwicklung sind großflächige Basaltlagen und freistehende Vulkankegel.
Die geringen Regenmengen führen dazu, dass sich eine vegetationsarme Halbwüste ausgebildet hat. Eine spezialisierte Flora und Fauna konnte sich in diesem Umfeld entwickeln. Kleine Dörfer finden sich verstreut im Inneren Fuerteventuras. Sie geben einen Eindruck von den harten Lebensverhältnissen der Bewohner in der Vergangenheit, während viele der Orte aktuell mit Abwanderung kämpfen.
Heute lebt Fuerteventura überwiegend vom Tourismus und dieser nimmt weiterhin zu. Die Schattenseite dieser Entwicklung sind einige Hotelkomplexe, die die Landschaft verunstalten und zahlreiche Bauruinen.
Der Tourismus konzentriert sich auf die Ferienzentren entlang der Küste. Dazu gehören Orte wie Morro Jable, Costa Calma, Costa Caleta und Corralejo. Hier finden sich Hotels und Appartmentkomplexe verschiedenster Ausstattung, Qualität und Preislage. Besonderes Flair darf man hier nicht erwarten. Sie bieten aber das, was viele Touristen auf Fuerteventura suchen: Sonne, Wasser, Strand.
Dieser Internet-Auftritt will zeigen, dass Fuerteventura mehr zu bieten hat als seine Touristenzentren. Es lohnt sich, die Insel zu erkunden!