Wer mit dem Flugzeug nach Gran Canaria reist, der erblickt zuerst den Ostteil der Insel. Von hier geht es dann meistens direkt weiter über die Küstenautobahn GC1 in die Ferienorte des Südens oder nach Las Palmas an der Nordostspitze. Dabei gibt es auch auf der Ostseite interessante Besuchspunkte.
Dass Gran Canaria vulkanischen Ursprungs ist, wird an vielen Stellen sichtbar. Zum vulkanischen Erbe gehören die Calderen. Dies sind Krater an Stellen, an denen einst die Förderung der Magma stattfand.
Ein solcher Kessel ist die Caldera de Banadama, etwa 5 km nordwestlich von Telde. Der Krater ist heute ein Naturschutzgebiet, weshalb man nur mit einer Sondergenehmigung auf den Calderaboden in 200 m Tiefe hinabsteigen darf. Aber auch eine Umrundung zu Fuß ist möglich.
Direkt neben der Caldera befindet sich der 596 m hohe Pico da Banadama, von dem aus man einen guten Ausblick auf Las Palmas und die Ostküste hat.
Die Kleinstadt Agüimes liegt etwas südlich des internationalen Flughafens, etwa 3 km von der Küste entfernt und schon auf rund 280 m Höhe. Ganz in der Nähe verläuft der Barranco de Guayadeque, eine malerische Schlucht mit üppiger Vegetation. Das Tal stellt ein beliebtes Ziel für Tagesausflügler dar.
Der Ort selber besitzt einen hübschen Kern mit historischen Häuschen und kleinen Gassen. Am der Plaza steht die im neoklassischen Stil erbaute Dorfkirche San Sebastián.